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Ostumgehung – wie geht es weiter ?

2. Bauabschnitt

Der 2. Bauabschnitt der Ostumgehung von Westercelle nach Altencelle (B-214) soll 2013 fertiggestellt und in Betrieb genommen werden.

Zeitbestimmend sind das große Brückenbauwerk über die Fuhse und der Geldfluß von Bund. Zu diesem Bauabschnitt gehört auch der Anschluss der Umgehungsstraße an die B 214 in Altencelle. Die Brücke über die B 214 ist Bestandteil des 3. Bauabschnitts.

Ausbau der B 214

Ebenfalls bis 2013 soll die B 214 in den Knotenpunkten Altenceller Schneede, Meierkampsweg und Große Redder/Burger Landstr. ausgebaut werden. Dieser Planfeststellungsbeschluss ist rechtskräftig. Diese Planung hatte in Altencelle zu Turbulenzen geführt, da die Stadt Celle zunächst den Ortsrat nicht am Verfahren beteiligt hatte , wie es von der Gemeindeordnung vorgeschrieben ist.

Der Ortsbürgermeister konnte erst über ein Kommunalaufsicht-Verfahren die Beteiligung des Ortsrates durchsetzen. Die vom Ortsrat vorgetragenen Empfehlungen hatten u.a. die Verbesserung der Querspange (Bruchkampweg) von der Burger Landstr. zur B 214 zum Inhalt, um den Bereich Westaltencelle/Burg weiter zu entlasten. Diese Forderung wurde von der Stadt positiv aufgegriffen und Mittel wurden eingeplant. Leider werden die Planungsarbeiten z. Zt. durch Schwierigkeiten beim Grunderwerb (es geht dabei nur um wenige Quadratmeter) erschwert.

3. Bauabschnitt

Der für Altencelle im Zusammenhang mit dem Durchgangsverkehr so wichtige 3. Bauabschnitt der Ostumgehung befindet sich noch im Planfeststellungsverfahren. Mit einem Beschluß wird bis Ende diesen Jahres gerechnet. Einwendungen hatten zu erheblichen Verzögerungen im Verfahren geführt. Diese Einwendungen werden z. Zt. abgearbeitet.

Mit dem Planfeststellungsbeschluss ist kraft Gesetz der Sofortvollzug verbunden. Theoretisch könnte mit dem Beschluss mit dem Bau begonnen werden. Da aber die Straßenbauverwaltung davon ausgehen muss, dass die Gegner der Ostumgehung auch diese (wieder verzögernde) Klagemöglichkeit nicht auslassen werden, ist die Behörde gehalten, die Entscheidung des Gerichts im „Eilverfahren“ abzuwarten, bevor die Bagger rollen.

Für uns in Altencelle ist es wichtig – und das ist auch immer in der Diskussion betont

worden – dass so schnell wie möglich mit dem Bau des 3. Bauabschnitts begonnen wird; denn mit der Fertigstellung des 2. Bauabschnitts wird sich der Verkehrsdruck auf Altencelle und die B 214/Blumlage weiter erhöhen. Dieses Verkehrsproblem muss durch eine schnelle Weiterführung der Umgehungsstraße so klein wie möglich gehalten werden.

In dieser Erkenntnis hatte unser Ortsbürgermeister und damalige Landtagsabgeordnete in Gesprächen mit dem damaligen Niedersächsischen Wirtschafts- und Verkehrsminister Walter Hirche Einvernehmen erzielt, dass unmittelbar nach erfolgreichem Abschluß eines möglichen gerichtlichen Eilverfahrens gegen den Planfeststellungsbeschluß die Mittel bereitstehen, um mit dem 3. Bauabschnitt beginnen zu können. Wir in Altencelle gehen davon aus, dass der amtierende Minister Jörg Bode, der an den besagten Gesprächen auch beteiligt war, dieses logische Handlungskonzept auch umsetzt.

Eine klare Aussage, dass Mittel für den Baustart unmittelbar nach dem Abschluss eines Klageverfahrens (damit muss gerechnet werden) gegen den Sofortvollzug, Dauer 6 bis 12 Monate, zur Verfügung stehen, damit auch tatsächlich mit dem Bau begonnen werden kann, ist unabdingbar und wird von uns auch mit Nachdruck gefordert.

Mit anderen, von der EU veranlassten sog. CEF-Maßnahmen (Nachweis der Fortführung der ökologischen Funktion im Zusammenhang mit ausgewiesenen FFH – Gebieten), die insbesondere den Allerraum betreffen, sich aber nicht über den gesamten Bauabschnitt erstrecken, könnte ebenfalls kurzfristig begonnen werden.

Daran, dass überhaupt mit dem Bau der Ostumgehung begonnen werden konnte, haben Altenceller Bürger / Bürgerinnen und Politiker einen großen Anteil.

Unser Team für Altencelle wird auf diesem Weg weiter machen, damit die Ostumgehung zügig fortgesetzt wird.


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